Achtsam

Schalen_Aufmacher

 

 

ACHTSAM – RAUM FÜR TEE

Meine Abschlussarbeit beschäftigt sich mit der Problematik der Schnelllebigkeit

unserer Gesellschaft. Ich suchte eine Lösung, wie man effektive kleine

Pausen in den Arbeitsalltag einbauen kann, um unseren Körper sowie unseren Geist

vor Überforderung, Stress und dem ständigen Leben in der Zukunft zu schützen.

Die japanische Teezeremonie ist ein Weg zur Entschleunigung des Alltags. Es geht

dabei um Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und bewusstes Leben im Hier und Jetzt. Der

Tee kann zu einem geeigneten Instrument der Achtsamkeit werden und das Teetrinken

zu einem kleinen Ritual, das jeder von uns in seinen Alltag einbauen kann.

 

Ausgehend von diesem Gedanken entstand ein Markenkonzept und Corporate Design

für einen japanischen Teeraum. Durch die dezent eingesetzten zen-buddhistischen

Gestaltungsprinzipien wurde ein westliches Zitat der östlichen Ästhetik geschaffen.

 

Die Website ist hier zu sehen.

 

 

 

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Visuelle Konstanten & Logo

 

In der japanischen Ästhetik sucht man Schönheit nicht in den Objekten selbst, sondern im Schattenspiel, das sich zwischen den Objekten entfaltet. In meiner Bildwelt sieht man die Schönheit von Teeschatten.

 

Mithilfe der Bildmotive entwickelten sich die visuellen Konstanten des Corporate Designs. Die Fotos wurden vektorisiert, und somit kann das Schattenfoto abstrahiert auch außerhalb der fotografischen Ebene als wiederkehrendes Symbol auftreten.

 

Die visuellen Konstanten werden innerhalb des Logos variabel eingesetzt.

 

 

 

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Teeschalen
 

Sie werden in einer regionalen Werkstatt von Hand auf einer Drehscheibe geformt. Die Keramikerin Judith Mennenöh unterstützt die Herstellung mit ihrem Wissen und Können. Der Einzelstück-Charakter entsteht durch leichte Abweichungen; grobkörniger Ton gibt den Schalen eine raue, strukturierte und haptisch intensive Oberfläche. Die weiße Hochglanzglasur im Inneren steht im starken Kontrast zur rauen Äußerlichkeit und zeigt den Tee, ganz wichtig für Teekenner, auf neutralem Untergrund.

 

Die Schalen präsentieren sich eingeschlagen in Seidenpapier in einer edlen Holzverpackung. Seit September 2013 werden sie so bei 3 schätze verkauft.

 

 

 

 

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Teeverpackung & Teekarte

 

Die Pergamintüte entspricht nicht nur der Ästhetik des Teeraums sondern ist auch viel ökologischer als gängige Kunststoff- oder Aluminium-Verpackungen. Aufgrund der Lichtempfindlichkeit des Tees entstand zusätzlich eine Aufbewahrungskiste.

 

Das Label kann von der Tüte abgemacht und an die Holzkiste durch einen  Knopf angebracht werden. Dadurch kann die Kiste immer wiederverwendet werden, auch für andere Teesorten.

 

Die Teekarte im Teeraum ist multisensual. Die neun angebotenen Teesorten können vor dem Bestellen in Ruhe angeschaut, angefasst, gerochen und verglichen werden. Der Kunde hat so ein sehr viel stärkeres, emotionaleres und sensitiveres Erlebnis.

 

 

 

 

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